Tomás Saraceno im Hamburger Bahnhof in Berlin



Tomás Saraceno sprengt mit seinen Installationen die traditionellen Auffassungen von Ort, Zeit, Erdanziehung und traditioneller Vorstellungen von Architektur. Seine Werke sind utopisch und laden zum Mitwirken ein, sie nähern den Himmel und die Erde an, Gärten sind in der Luft angesiedelt und Besucher können ihren Traum vom Fliegen verwirklichen. Er orientiert sich an Seifenblasen und der ungeheuren Stärke und Flexibilität von Spinnweben.

Mit seiner Ausstellung in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof wird es erstmals möglich sein ca. 20 seiner Ballonmodule zu sehen und die Interaktion der hängenden Siedlungen zu erleben und zu betreten.



Die Interessen des 1973 in Tucuman/Agentinen geborenen Künstlers sind weit gespannt und er bewegt sich selbstverständlich in der ganzen Welt. In Frankfurt, wo er sein Atelier hat, ist der internationale Flughafen wichtig. Alles scheint sich aus einer gewissen Grenzenlosigkeit zu entwickeln und ist motiviert durch ein Interesse an Veränderungen an der Welt in der wir leben. Jedes seiner Objekte ist eine Einladung über alternatives Wissen nachzudenken, über Gefühle und die Interaktion mit Anderen.



Tomás Saraceno. Cloud Cities
15. September 2011 - 15. Januar 2012
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Foto: Courtesy Tomás Saraceno