Exitmusic - oder Witchpop allerorten

Jetzt hab ich’s ja relativ lange nicht mehr geschafft über Songs bzw. Bands zu schreiben die mich zuletzt bewegt haben. Zum aktuellen Anlass des neuen Albums „Passage“ von Exitmusic nehme ich die Gelegenheit endlich war. Und schaffe auch einen guten Teil dessen hier unterzubringen was ich die letzten Wochen versäumt habe, denn vom Stil her ist da meine aktuelle Präferenz sehr deutlich; ich nenne es jetzt der Einfachheit halber einfach mal Witchpop.
Angefangen hat das aktuelle Fieber vermutlich mit Esben & the Witch, aber eigentlich liegen die Ursprünge wieder mal in den 80ern bei Bands wie Siouxsie & the Banshees oder X-Mal Deutschland, der Lieblingsband von Miki Berenyi (Lush!)


Jenseits von Zola Jesus oder Chelsea Wolfe, die übrigens auch aktuell ein feines Album („Pain is Beauty“) veröffentlicht hat, machte in letzter Zeit vor allem Nicole Sabouné von sich reden, die in der schwedischen Castingshow „The Voice“ entdeckt wurde aber zum Glück nicht so klingt. Sie hält Platz eins bei den Nachfragen wenn ich auflege und Platz eins im Postingranking meiner Facebookfreunde. Nur bekommen kann man das die Single oder wenigstens einen Download in Deutschland nicht – zumindest nicht so einfach. Auch als ich zuletzt in Göteborg war und einen physischen Tonträger in einem Plattenladen der realen Welt erwerben wollte stellte das ein unlösbares Problem dar.


Desperate Journalist aus London seien auch noch genannt, etwas mehr Indie, dafür noch ein echter Geheimtipp.

Und natürlich Terror Bird (Vancouver – auch so Stichwort), die etwas düster-elektronischer sind und deren aktuell erschienenes Album „Cut-Outs“ eigentlich einen Blogeintrag für sich wert ist.


Eigentlich wollte ich ja was zu Exitmusic schreiben. Ihr Track „The Sea" war schon vor zwei Jahren recht weit oben auf meiner Playliste. Jetzt ist das Debut des Brooklyner Duos erschienen und seit ca. drei Wochen dreht sich das reale Vinyl auf meinem wohnzimmerlichen Technics ohne Unterbrechung.
Ein Hit nach dem anderen….



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